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Herz-Check

Zehn Fragen zu deiner Vorgeschichte, deinen bekannten Werten und deinem Alltag. Am Ende siehst du, welche Punkte du selbst beeinflussen kannst und was wir in einem Erstgespräch als Erstes klären würden.

  • 3 Minuten
  • 10 Fragen
  • kein Login

Los geht’s

Deine Antworten zum Check verlassen diesen Browser nicht und werden nirgends gespeichert. Übermittelt wird nur, was du am Ende selbst ins Kontaktformular einträgst.

FrageIn welcher Altersgruppe bist du?

Das Alter ist der Faktor mit dem größten Gewicht — und der einzige, den niemand beeinflusst.

FrageWelches Geschlecht ist in deinen medizinischen Unterlagen eingetragen?

Einzelne Werte werden je nach Geschlecht unterschiedlich eingeordnet. Die Angabe ist freiwillig.

FrageWie ist deine Situation in Bezug auf die Wechseljahre?

In dieser Phase verändern sich Blutdruck und Blutfette bei vielen Frauen innerhalb weniger Jahre.

FrageRauchst du?

Auch gelegentliches Rauchen zählt.

FrageIst bei dir ein erhöhter Blutdruck bekannt?

Erhöhter Blutdruck verursacht über Jahre keine Beschwerden.

FrageSind deine Cholesterinwerte bekannt?

Viele Menschen haben ihre Blutfette noch nie bestimmen lassen. Das ist eine häufige und vollkommen normale Antwort.

FrageIst bei dir ein Diabetes oder eine Vorstufe bekannt?

Eine Vorstufe (Prädiabetes) wird häufig zufällig entdeckt.

FrageGab es bei Eltern oder Geschwistern einen Herzinfarkt oder Schlaganfall vor dem 60. Lebensjahr?

Nur Eltern und Geschwister zählen, und nur Ereignisse vor dem 60. Lebensjahr.

FrageWie viele Minuten machst du Ausdauersport pro Woche?

Gemeint ist alles, was deinen Puls hebt und dich außer Atem bringt — auch zügiges Gehen oder Radfahren zur Arbeit.

FrageWie viele Einheiten Kraftsport machst du pro Woche?

Gemeint ist alles, bei dem deine Muskeln gegen Widerstand arbeiten — an Geräten, mit freien Gewichten oder mit dem eigenen Körpergewicht.

FrageWie erholt fühlst du dich morgens?

Schlechter Schlaf wirkt auf Blutdruck und Stoffwechsel, unabhängig von der Schlafdauer.

Deine Auswertung

Beantworte bitte alle Fragen. Sobald die letzte Antwort gesetzt ist, erscheint hier deine Auswertung.

Deine Auswertung

Die folgenden Punkte ergeben sich direkt aus deinen Antworten. Eine Einschätzung deines persönlichen Risikos ist das bewusst nicht — dafür braucht es Messwerte, und genau darum geht es im Erstgespräch.

Diese Punkte hast du selbst in der Hand

  • Rauchen

    Auch gelegentliches Rauchen wirkt auf die Gefäße. Ein Rauchstopp ist die Maßnahme mit dem schnellsten messbaren Effekt.

  • Rauchen

    Ein Rauchstopp ist die Maßnahme mit dem schnellsten messbaren Effekt auf deine Gefäße. Wir besprechen, welche Unterstützung dafür infrage kommt.

  • Blutdruckeinstellung

    Schwankende Werte unter Therapie lassen sich mit einer 24-Stunden-Messung objektivieren.

  • Blutdruck

    Ein unbehandelt erhöhter Blutdruck ist einer der am besten beeinflussbaren Faktoren überhaupt.

  • Blutdruck messen

    Eine einzelne Messung genügt für den Anfang. Sie ist in jeder Apotheke in zwei Minuten erledigt.

  • Blutfette

    Erhöhte Blutfette lassen sich über Ernährung, Bewegung und bei Bedarf medikamentös beeinflussen.

  • Blutzucker

    Eine Vorstufe ist der Zeitpunkt, an dem sich der Verlauf am ehesten beeinflussen lässt.

  • Ausdauer

    Der größte Sprung liegt zwischen „gar nicht“ und „etwas“. Schon zweimal 20 Minuten pro Woche sind messbar.

  • Ausdauer

    Du bist auf dem Weg. Die Empfehlung liegt bei 150 Minuten pro Woche.

  • Ausdauer

    Nah an der Empfehlung von 150 Minuten pro Woche.

  • Krafttraining

    Die Empfehlung liegt bei mindestens zwei Einheiten Krafttraining pro Woche, zusätzlich zur Ausdauer. Schon eine Einheit ist ein guter Anfang.

  • Krafttraining

    Ein guter Anfang. Die Empfehlung liegt bei mindestens zwei Einheiten pro Woche.

  • Erholung

    Regelmäßige Schlafzeiten wirken auf den Blutdruck stärker als die reine Schlafdauer.

  • Erholung

    Anhaltend fehlende Erholung ist ein eigenständiger Faktor, nicht nur eine Folge der Arbeitslast.

  • Schlaf

    Atemaussetzer im Schlaf belasten den Blutdruck in der Nacht und lassen sich mit einem Screening in einer Nacht klären.

Aus deinen Angaben ergibt sich kein Punkt, an dem du im Alltag dringend ansetzen müsstest. Das ist eine gute Ausgangslage — ob sie sich in deinen Werten widerspiegelt, zeigt erst eine Messung.

Das würden wir im Erstgespräch als Erstes klären

  • Wie sich Blutdruck und Blutfette seit Beginn der hormonellen Umstellung verändert haben
  • Wie sich deine Werte seit dem Ende der hormonellen Umstellung entwickelt haben
  • Welche Unterstützung für einen Rauchstopp in deiner Situation realistisch ist
  • Wie dein Blutdruck über 24 Stunden tatsächlich verläuft, nicht nur im Einzelwert
  • Ob und welche Behandlung deines Blutdrucks angezeigt ist
  • Deinen Blutdruck über 24 Stunden zu messen, weil bislang kein Wert vorliegt
  • Welcher Zielwert in deiner Situation angemessen ist und wie er erreicht werden kann
  • Deine Blutfette einschließlich Lipoprotein(a) zu bestimmen, weil bislang kein Wert vorliegt
  • Wie sich dein Langzeitblutzucker seit der letzten Messung entwickelt hat
  • Wie deine aktuelle Diabetestherapie mit dem Herz-Kreislauf-Risiko zusammenhängt
  • Deinen Langzeitblutzucker (HbA1c) zu bestimmen
  • Welche Untersuchungen wegen der familiären Vorgeschichte früher sinnvoll sind als üblich
  • Was sich über die Krankengeschichte in deiner Familie noch in Erfahrung bringen lässt
  • Ob hinter der fehlenden Erholung eine Schlafstörung steckt
  • Ob ein Schlafscreening auf Atemaussetzer angezeigt ist

Deine Angaben werfen keine offenen Fragen auf. Wenn du wissen willst, wo du objektiv stehst, ist ein Basis-Check der passende nächste Schritt.

Diese Auswertung ersetzt keine ärztliche Untersuchung und stellt keine Diagnose dar. Sie berechnet kein Erkrankungsrisiko, sondern fasst nur zusammen, was sich aus deinen eigenen Angaben ergibt. Eine leitliniengerechte Risikobestimmung erfolgt im ärztlichen Gespräch.

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